Ovid
Metamorphosen - Das Feuer der Humanitas
114 Seiten, Broschur, 15 x 23 cm, mit 31 Abbildungen und Fotos
ISBN 978-3-98886-050-7
LeseprobeDie Metamorphosen – das Wunderwerk der römischen Antike
Zweifellos sind die »Metamorphosen« das Werk eines Römers, das die stärkste Wirkung auf nahezu alle Gebiete der Kunst ausübt. Auf die Literatur, Malerei, Musik, Skulptur- und Baukunst. Dieser Dichter gilt als »Goldschmied der Worte«, ist also ein sprachliches Genie. Sein Name ist Ovid; er lebte zur Zeit des Kaisers Augustus.
Die »Metamorphosen« enthalten 240 »Verwandlungsgeschichten« über den Menschen, zu kleinen Dramen ausgefeilt. Dabei kommt Spannung auf, Erheiterung, oft auch Entsetzen. Man nimmt emotional teil am Geschehen und dessen Ergebnissen. Mit Freude, mit Zustimmung und Anerkennung, zuweilen aber auch mit schroffer Ablehnung. In den vielen Episoden bringt sich das, was im Menschen steckt, zur Wirkung, in seinen Stärken und Schwächen.
Ovid ist ein Kenner der menschlichen Seele. So gelingt es ihm »das Menschsein«, das, was dem Menschen an Anlagen von Natur eigen ist, in nahezu unendlicher Fülle zur Anschauung zu bringen, mit solch unbändiger Intensität, dass darin das Feuer der Humanitas, der „Menschlichkeit« zu brennen scheint. Von Anfang an muss es auf viele so gewirkt haben. Denn Ovid hat mit diesem Werk einen hohen Anteil am Entstehen der europäischen Kultur. Diese ist durch die moderne KI-Technologie gefährdet. Die »Metamorphosen« stehen dem entgegen.
Sechs der schönsten »Verwandlungsgeschichten« sind in diesem Bändchen mit Text, Übersetzung und Interpretation sowie anhand von eindrucksstarken Bildern zur Anschauung gebracht.
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