Tod, Jenseitsvorstellungen und Ewiges Leben

Sachbuch


Cover Tod, Jenseitsvorstellungen und Ewiges Leben
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Cover Tod, Jenseitsvorstellungen und Ewiges Leben

Tod, Jenseitsvorstellungen und Ewiges Leben

Die Frage nach den 'Letzten Dingen' in der Sicht von Naturwissenschaft und Glauben

116 Seiten, Broschur, farb. Umschlag

978-3-88793-172-8, EUR 12

||Mehr über den Autor|| ||Leseprobe||

Die Frage nach den ‚Letzten Dingen‘ ist dem Wesen des Menschen immanent. Er beschäftigt sich schon sehr früh in seiner kulturellen Entwicklung mit seinem Ende, seinem Weiterleben nach dem Tode, mit dem Jenseits und Ewigen. Pyramiden, Mastabas, Katakomben, Mausoleen u.a. sind die physische Ausgestaltung dieses Fragens und künden von dem Bemühen, auch über den Tod hinaus existent zu sein. Die Eschatologie als Lehre von den Letzten Dingen, d.h. vom Endschicksal des einzelnen Menschen und der Welt, hat z.B. das gesamte okzidentale Mittelalter geprägt. Auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Erkenntnis, kosmologischer Forschungen, des neuen Wissens um Aufbau, Struktur und Entwicklung des Universums verändert das Buch unsere Sicht auf das Jenseits. Zugleich weist es klare Perspektiven in unserem Hoffen und Glauben auf.

Der Tod – definiert in seinen verschiedenen Bezeichnungen wie Scheintod, klinisch tot, Herztod, Hirntod – kann medizinisch-positivistisch bestimmt werden, er verliert jedoch für den Leser seinen Finischarakter, wenn er dem sich entwickelnden Text folgt. Die Nahtoderfahrung wird in ihren Beschreibungen als von dieser Welt entschlüsselt.

Auch wenn unser Wissen vom Tod und vom Universum ausweist, dass unsere Vorstellungen von einem Jenseitigen nicht erfahrungsmäßig belegt werden können, so zeigt das Buch auf, dass der Mensch mehr ist als nur ein den Strukturen des Universum verhaftetes Wesen. Glauben und Hoffen weisen in die Richtung einer Grenzüberschreitung in ein anderes, nicht in der Physis gebundenes Seien.

||Pressetext|| ||Cover (300 dpi)||

Pressestimmen zum Buch

Klaus Schäfer, Rektor der Ordensgemeinschaft der Pallottiner am Paulusheim Bruchsal, hat sich in 15-jähriger Tätigkeit als Klinikseelsorger in Karlsruhe intensiv mit dem Thema Sterben und Tod beschäftigt und zwei Bücher dazu geschrieben. Sein Anliegen: Er möchte in dem häufig irreführenden Begriffsdschungel durch medizinische Fakten für Aufklärung sorgen und diffuse Ängste beseitigen.

Badische Neueste Nachrichten, 11. Oktober 2016

Was kommt nach dem Tod? Diese Urfrage der Menschheit beschäftigt Priester und Philosophen, Dichter und Denker seit Jahrtausenden. In seinem neuen Buch verbindet Pallottinerpater Klaus Schäfer die religiöse mit der naturwissenschaftlichen Sicht.

Katholische Sonntagszeitung, 19./20. März 2016

Der Kunstbeflissene darf sich zur Zeit an einigen neuen opulenten Bildbänden zu dem Werk des im niederländischen s-Hertogenbosch geborenen Malers Jheronimus Anthonis-zoon van Aken, bekannt als Hieronymus Bosch, erfreuen. Verwirrend seine Bildwelt den Heutigen, gibt sie doch - scheinbar - immer neue Rätsel auf. Für die Zeitgenossen verständlich malte Bosch im Hinblick auf die vier ‚Letzten Dinge‘: Tod, Jüngstes Gericht, Himmel und Hölle. Wir umschreiben das mit Eschatologie.

Obgleich eine solche Weltsicht heute in einer ganz auf das Momentum ausgerichteten Daseinsanschauung häufig ausgeblendet und verdrängt ist, hat der durch schriftstellerische Veröffentlichungen bereits bekannte Pallottiner Klaus Schäfer ein beachtenswertes Opus vorgelegt, das gerade diese Seins-Fragen im Gewand des neuzeitlichen Wissens in den Fokus des Betrachters rückt.

Natürlich unterliegen das Sterben und der Tod immer wieder der umfassenden Reflexion (Confer Vladimir Jankélévitch: La mort, 1966), aber Klaus Schäfer stellt aus jahrelanger praktischer Erfahrung und angesammeltem medizinischen Wissen die Sachverhalte in kenntnisreicher Sprache dar. Diese positivistische Sicht ohne Schnörkel wird erweitert durch eine präzise, die Erkenntnisse der Physik und Kosmologie zusammenfassende naturwissenschaftliche Darstellung des Universums mit seiner unerbittlich festgelegten Endlichkeit, die jedoch Milliarden von Jahren umfaßt. Aber in den Sinnfragen, welche das Menschsein ausmachen, rundet sich das Werk in den immer wiederkehrenden Axiomen der ‚Letzten Dinge‘: als philosophisches Ergründen und darüber hinausweisend in einem Transzendentieren als Eindringen in die Sphären des Glaubens.

In diesem Feld des ‚Ignoramus et ignorabimus‘ (Wir wissen es nicht und werden es auch nicht wissen – Formel der Unauflösbarkeit der Welträtsel), wie es bereits in der attischen Philosophie, Jahrtausende überdauernd, Sokrates anschlägt, ist der Spannungsbogen zwischen Wissen und Glauben gelegt, wie ihn Klaus Schäfer darstellt; der immer sich erneuernde Reflex des Geistes auf eine in sich instabile Welt.

Klaus Schäfer hat ein eminent wichtiges Buch geschrieben.

Arnauld de la Perriere
Literaturbulletin, hrsg. v. Lese- und Literatur-Förder-Verein e.V.

"Auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, kosmologischer Forschungen, des neuen Wissens um Aufbau, Struktur und Entwicklung des Universums stellt sich P. Klaus Schäfer, SAC, Rektor in Bruchsal und langjähriger Klinikseelsorger, der heutigen Sicht auf das Jenseits."

das Zeichen, März 2017